Der Begriff Gabionen leitet sich ab vom italienischen Wort “gabbia” (=Korb). Demnach werden auch oft die Bezeichnungen Drahtgitterkörbe oder Steinkörbe verwendet.
Gabionen – einfach und trotzdem stilsicher
Die Steinkorbbauten liegen voll im Trend und sind aus der modernen Gartengestaltung kaum mehr wegzudenken. Jedoch ist die Verwendung der Steinkörbe keine Neuerung. Sie werden schon seit Längerem im Fluss- und Wasserbau für die Befestigung von Uferböschungen, als Wandverkleidung oder als Lärm- und Sichtschutz eingesetzt. Doch in den letzten Jahren ist ein echter Boom entstanden, durch den kreative Ideen in der Landschaftsgestaltung und noch größere Spielräume für neue Designmöglichkeiten eröffnet wurden.
Es gibt die originellen Drahtgitterkörbe in den ausgefallensten Formen und Varianten. Nicht nur in Würfel- und Quadergestalt, auch in runden und ovalen Gefügen sind sie erhältlich. Oft werden sie als zweckdienliche Basis für Gartenkamine, Gartenmöbel, Hochbeete oder als Grundlage für den Bau eines Grills oder Gartenteichs verwendet. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
Befüllt werden können Gabionen mit den verschiedensten Steinmaterialien, wie beispielsweise Marmorkies, Gesteinsbruch, Schottermaterial oder Lavabrocken. Besonders stilvoll sieht eine Bepflanzung oder abwechselnde Steinfarbgebung bei der Befüllung der Körbe aus.
Vorteile der Gartengestaltung mit Drahtkörben
Gabionen sind auch deshalb so beliebt, weil sie sehr einfach und unkompliziert zu handhaben sind und auch für Laien problemlos aufgebaut werden können. Es ist außer einem festen Untergrund keine Vorarbeit, wie etwa eine Fundamentlegung, notwendig. Gabionen sind flexibel, stabil und korrosionsbeständig.
Die umweltgerechte Gartengestaltung mit den Steinkörben und die ungeheure Formenvielfalt regen zu individuellen Gestaltungsideen an, durch die sich das heimische Gartenreich noch paradiesischer gestalten lässt.